Ökumenisches Friedensgebet

Gemeinsam für den Frieden beten

weltweit
in unserem Land
in unseren Herzen

Wir laden Sie ein zum
Ökumenischen Friedensgebet
an jedem 2. Freitag im Monat um 19 Uhr
für eine halbe Stunde
im Wechsel in der katholischen
und in den beiden evangelischen Kirchen.

 

Im Juni und Juli findet kein Friedensgebet statt.


11. September, Klosterkirche
9. Oktober, St. Johann Baptist
13. November, Auferstehungskirche
11. Dezember Klosterkirche

Wer Frieden sucht
wird den anderen suchen
wird Zuhören lernen
wird das Vergeben üben
wird das Verdammen aufgeben
wird vorgefasste Meinungen zurücklassen
wird das Wagnis eingehen
wird an die Änderung des Menschen glauben
wird Hoffnung wecken
wird dem anderen entgegenkommen
wird zu seiner eigenen Schuld stehen
wird geduldig dranbleiben
wird selber vom Frieden Gottes leben -
Suchen wir den Frieden?

(Schalom Ben-Chorin, 1913 - 1999)

 

 

Am 8. Mai wurden wir zu einem Friedensgebet in Erinnung an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren eingeladen. 

Die Liturgie für das Friedensgebet finden Sie hier:


 
 

Gebet für den Frieden

75 Jahre sind seit dem Zweiten Weltkrieg vergangen – 75 Jahre Friedenszeit.
Eine Zeit, in der uns aber auch eine besondere Verantwortung auferlegt wurde – Verantwortung für die verheerende Zeit von 1933 – 1945, Verantwortung für eine Erinnerungskultur, die bald ohne Zeitzeugen auskommen muss, und immer wieder neu Verantwortung gegenüber Verfolgten aus anderen Ländern, in denen heute Krieg herrscht. Für 75 Jahre Friedenszeit sind wir dankbar und bitten, dass uns diese Friedenszeit erhalten bleibe.halb und außerhalb der Kirche, in unserer Kultur und in anderen Kulturen. Schlechte Worte und Taten auch. Was bedeutet das? Justin, ein großer Theologe aus dem 2. Jh., hat dazu geschrieben: Alles, was irgendwo als Wahrheit erkannt worden ist, gehört zu Christus. Denn Christus, so glaubt er, ist die Wahrheit. Im gleichen Sinn schrieb vor etwa hundert Jahren der große württembergische Theologe Christoph Blumhardt: “Alle guten Gedanken kommen von Gott.” Eine spannende These! Und gar nicht vereinnahmend gemeint, sondern genau umgekehrt. Blumhardt öffnet sich damit für gute Gedanken, gute Worte und Taten, die er außerhalb des Christentums wahrnimmt. Damals zum Beispiel bei den Sozialdemokraten, die dafür kämpften, dass auch Arbeiter Rechte haben. Das Gute hat niemand exklusiv für sich gepachtet. Es durchdringt die ganze Welt. Weil es von Gott kommt.