Gottesdienste in der evangelischen Kirche Denkendorf in den kommenden Tagen

Sonntags-Gottesdienste finden in Denkendorf sowohl in der Auferstehungskirche als auch in der Klosterkirche statt.

Wochenspruch

Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer. Sach 9,9a

GOTTESDIENSTE

Mittwoch, 12. Dezember
19:00 Uhr
Zeit der Stille im Advent in der Auferstehungskirche (Bleher)

Freitag, 14. Dezember
19 Uhr
Friedensgebet in der Klosterkirche 

Sonntag, 16. Dezember (3. Advent)
9:30 Uhr
Gottesdienst in der Klosterkirche(Gese)
10:30 Uhr Gottesdienst mit Band in der Auferstehungskirche (Gese)
18:00 Uhr Friedenslichtgottesdienst mit Chor ConCanto in der Auferstehungskirche

Mittwoch, 19. Dezember
8:15 Uhr
Schülergottesdienst der LUS in der Klosterkirche (Henkel/Schulz)
19:00 Uhr Zeit der Stille im Advent in der Auferstehungskirche (Strunk)

Freitag, 21. Dezember
8:15 Uhr
Schülergottesdienst der ASS in der Auferstehungskirche (Weller-Bucher/Sebacher/Henzler)

Sonntag, 23. Dezember (4. Advent)
10:30 Uhr
Gottesdienst in der Klosterkirche mit Krippenspiel der Kinderkirche (Bleher)

Montag, 24. Dezember (Heiligabend)
15:00 Uhr
Familien-Gottesdienst in der Auferstehungskirche mit dem Kinderchor und den Klangsternchen (Bleher)
17:30 Uhr Christvesper mit Posaunenchor in der Auferstehungskirche (Bleher)
17:30 Uhr Christvesper mit dem Jungen Chor in der Klosterkirche (Noormann)
22:00 Uhr Christnacht in der Klosterkirche (Noormann)

Dienstag, 25. Dezember (1. Weihnachtstag)
10:30 Uhr
Gottesdienst mit Kirchenchor in der Auferstehungskirche (Bleher)

Mittwoch, 26. Dezember (2. Weihnachtstag)
10:30 Uhr
Gottesdienst in der Klosterkirche (Ullmann-Rau)
10:30 Uhr Gottesdienst im Martin-Luther-Haus mit Krippenspiel (Allmendinger)
18:00 Uhr Stunde der Weihnachtsmusik in der Klosterkirche – Schleyerbach/Stolle

Sonntag, 30. Dezember (1. So. nach Christfest)
10:30 Uhr
Gemeinsamer Sing-Gottesdienst in der Auferstehungskirche (Noormann)

Montag, 31. Dezember (Silvester)
16:45 Uhr
Jahresabschlussblasen des Posaunenchors
17:00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl mit Posaunenchor in der Klosterkirche (Noormann)
17:00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst in der Auferstehungskirche (Bleher/Kirsch)

Predigt Gea, 2. Dezember, Sach. 9,9

Liebe Gemeinde,

Wenn ein König oder Staatspräsident nach Deutschland kommt, wird der rote Teppich ausgerollt, die Ehrengarde steht Spalier und die Nationalhymne wird gespielt. Der hohe Gast wird mit allen Ehren begrüßt. Heute gibt es ja fast keine Könige mehr, die wirklich über ein Land herrschen, meistens sind sie nur noch Repräsentanten ihres Landes. Früher war ein König einer, der geherrscht hat. Die Menschen seines Landes waren seine Untertanen und er hat Gesetze erlassen und bestimmt, was in seinem Land gegolten hat, und was nicht. Der König hat bestimmt über Leben und Tod.
Der Prophet Secharja stellt uns einen ganz anderen König in Aussicht. Er sagt: „Freut euch, ihr Menschen auf dem Berg Zion, jubelt laut, ihr Einwohner von Jerusalem! Euer König kommt zu euch! Er ist gerecht und bringt euch Rettung. Und doch kommt er nicht stolz daher, sondern reitet auf einem Esel, ja, auf dem Fohlen einer Eselin.“


1. Wer ist dieser König?
Als Jesus vom Ölberg kommend auf einem Esel in Jerusalem eingeritten ist, haben die Menschen ihm als König zugejubelt. Sie haben in Jesus die Erfüllung dieser Prophetie von Sacharja gesehen. Das heißt, Jesus ist dieser König. In ihm erfüllen sich alle diese Zusagen.


2. Was tut der König?
Er regiert, er ist der Herrscher, nicht nur über die Stadt Jerusalem oder über irgendeine kleine Provinz irgendwo im Nahen Osten, sondern über die ganze Welt. Er regiert als einer, der alle Macht hat.
(Kinder tragen zusammen, was alles zu einem König gehört: Krone, Thron, Zepter, Diener, ein Schloss usw.)
Aber wie das, - Jesus hat doch nie auf einem Thron gesessen? Er hat nie eine Armee befehligt oder gar eine große Schlacht geschlagen. Er ist als Wanderprediger durch die Lande gezogen.  Dass er der Herr der Welt ist, ist noch nicht sichtbar geworden bei Jesu erstem Kommen als Mensch auf diese Erde. Da ist er als Diener und Helfer gekommen. Wenn er das zweite Mal kommen wird, - ebenfalls auf den Ölberg, dann wird er für alle Welt sichtbar als König und Herr über diese Welt kommen. Und dann wird sich jeder vor ihm verbeugen. Bei seinem ersten Kommen im Stall von Bethlehem und als Mensch, der durch Israel zog, da hat er auf seine Macht verzichtet. Er ist nicht auf einem edlen Araberhengst eingeritten, sondern auf einem Esel. Heute würde er wahrscheinlich mit einem Dacia kommen oder einem alten Opel Corsa. Er ist einer, wie wir aus dem einfachen Volk. Er hat in Abhängigkeit gelebt von seinem Vater im Himmel. Er hat das getan, was der Vater wollte und hat sich die Kraft von Gott schenken lassen, um Menschen zu helfen und sie zu heilen.
( Anspiel mit Linus, wie er stolpert und getröstet wird).
Genau das tut Jesus, er fängt uns auf, wenn wir fallen. Er tröstet uns. Jesus ist gekommen als einer, der begleitet, der schützt und bewahrt. Er hat sich den Menschen zugewendet, die ausgestoßen und vergessen waren, die niemand sonst wollte. Jesus kommt als Helfer zu denen, die verlasen, allein sind und von anderen gemieden werden. Das sind alles Eigenschaften, die wir wohl spontan nicht mit einem König verbinden würden. Aber er ist immer bei denen zu finden, die von anderen übersehen oder gemieden werden. Er ist ein Helfer, (wörtl.: einem, dem von Gott geholfen wird und der deshalb anderen helfen kann). Wir denken manchmal: Jesus war Gottes Sohn, der konnte einfach mit dem Finger schnipsen und ein Wunder tun, -wir dagegen sind ja nur einfache Menschen, was können wir schon tun? Aber Jesus hat auf alle Macht und alle Wunderkräfte verzichtet. Er hat als einfacher Mensch hier auf der Erde gelebt in völliger Abhängigkeit von seinem Vater im Himmel. Er hat nur das getan, was er gesehen hat, was der Vater getan hat. Aber deshalb konnte er so vielen helfen.


3. Zu wem kommt der König?
Ein König kommt im Normalfall zu wichtigen Leuten. Dieser König aber kommt gerade zu den Leuten, die von anderen übersehen werden. „Siehe, dein König kommt zu dir!“  Er stellt sich auf eine Stufe mit uns. Er will auch zu dir kommen, egal wie wichtig oder unwichtig du dir vorkommst. Er steht zu dir, er stellt sich zu dir. Und Jesus hat eine besondere Nähe zu Kindern. Er sagt: „Lasst die Kinder zu mir kommen und haltet sie nicht ab, denn Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes.“ Ihr seid getauft, die meisten als kleine Kinder, manche auch noch etwas später.  (Und heute feiern wir Tauferinnerung. Jesus hat damals in der Taufe ein Ja zu euch gesagt. Er hat es euch zugesprochen: „Ihr dürft zu mir gehören, ich bin für euch da.“) und diese Zusage: „Ich bin für dich da, du darfst zu mir gehören, du hast einen offenen Himmel,“ die gilt nicht nur den Kindern, die getauft sind, sondern natürlich auch uns Erwachsenen.  
Wer darf sich freuen?
Jede/r der/die sich ansprechen und einladen lässt. Das ist ja eine gigantische Wertschätzung: Der König der Welt kommt zu dir! Er beachtet dich. Er sieht dich an, deshalb bist du „angesehen“. Deshalb darfst du mehr sein als „Lieschen Müller“, deshalb darfst du ein Königskind sein. Frage: Brauche ich diesen Helfer, will ich mir helfen lassen? Oder versuche ich es alleine?
Ja, wir brauchen diesen Helfer und Retter, denn alle eigenen Selbstrechtfertigungsversuche machen mich nicht gerecht, sondern nur der Eine Gerechte kann mich gerecht machen.
Freut euch, ihr Menschen auf dem Berg Zion, jubelt laut, ihr Einwohner von Jerusalem! Euer König kommt zu euch! Er ist gerecht und bringt euch Rettung.“   Amen

 

Pfarrer Thomas Bleher

Gottesdienste mit Taufen werden in der Regel einmal im Monat angeboten. Genauere Informationen sowie die Termine hierzu bekommen Sie in den Gemeindebüros.

Gottesdienste mit Abendmahl finden etwa alle 2 Monate statt.

Außerdem werden mehrmals im Jahr Alternativen zum klassischen Sonntagsgottesdienst gefeiert, wie z. B. "Gottesdienst einmal anders" sowie einmal monatlich das Friedensgebet.

Weiterführende Links

Ev. Kirchenbezirk Esslingen