Festliches Neujahrskonzert am 27. Januar 2019 um 17 Uhr in der Klosterkirche

Im Glanz von Trompeten, Pauken und Orgel

Trompetenensemble Stuttgart, Uwe Arlt Barockpauken/Perkussion,
Domorganist Prof. Johannes Mayr (Stuttgart), Orgel
präsentieren zugunsten der EZ-Weihnachtsspendenaktion
glanzvolle Trompetenmusik, meditative Spirituals und virtuose Orgelwerke/Improvisationen

Zu einer schönen Tradition ist es geworden, das neue Jahr in Denkendorf mit festlichen Trompeten- und Orgelklängen zu beginnen.  2019 wird erneut das renommierte Trompetenensemble Stuttgart in der Klosterkirche zu Gast sein. Zugunsten der EZ-Weihnachtsspendenaktion präsentieren Christian Nägele, Johannes Knoblauch, Joachim Jung (Trompete/Corno da caccia) und Uwe Arlt (Barockpauken/ Perkussion) gemeinsam mit dem Stuttgarter Domorganisten Prof. Johannes Mayr  am Sonntag, den 27. Januar 2019 um 17.00 Uhr in einer festlichen BACH-Trompeten-GALA  glanzvolle Trompetenmusik u. a. von Mouret, Purcell, Telemann, meditative Spirituals für Corno da caccia und virtuose Orgelwerke/Improvisationen. Welcher Konzertbesucher hat das noch nicht erlebt? Andächtige Stille, dann erhebt sie sich, diese göttliche Musik, inmitten der Harmonie von Trompeten, Pauken, Orgel und Kirchenraum. Die Klosterkirche bietet wieder den feierlichen Rahmen für dieses stimmungsvolle Neujahrskonzert. Karten sind im Vorverkauf in Denkendorf (Mines Schreibwaren Kartentelefon: 0711/30090704), in Esslingen (Eßlinger Zeitung Kartenservice: 0711/9310230) sowie ab 16.00 Uhr an der Tageskasse der Klosterkirche erhältlich. Internet: www.reservix.de; www.easyticket.de.

Die Mitglieder des Trompetensembles Stuttgart konzertieren seit ihrem Studium an den Musikhochschulen Stuttgart, Köln und Würzburg gemeinsam. Sie sind bis ins kleinste Detail aufeinander eingespielt. Wenn die vier exzellenten Musiker zu einer Festlichen Bach-Trompeten-Gala bitten, dann weiß das Publikum, dass Großes erwartet werden darf. In zahlreichen Festivals (u. a. Europäische Kirchenmusik Schwäbisch Gmünd, Münsterkonzerte Ulm, Zwiefalten, Konstanz, Schwarzach, Bronnbacher Klassik, Festival D’Art Sacré Antibes) wurden sie für Konzerte und Trompetenpartien in Kantaten und Oratorien von Bach, Händel und Telemann verpflichtet.  Johannes Mayr zählt zu den innovativsten Organisten seiner Zeit. Er ist ein preisgekrönter Meister der Orgelimprovisation und bezaubert die Zuhörer mit seinem unnachahmlichen Gespür, einer Orgel noch nie gehörte Klänge zu entlocken. Nach seinem Studium in katholischer Kirchenmusik in Stuttgart wirkte er als hauptamtlicher Kirchenmusiker mit Dekanatsauftrag in Bad Wurzach und als Regionalkantor in Stuttgart (St. Fidelis). Seit 2011 ist er Domorganist an der Konkathedrale St. Eberhard in Stuttgart und lehrt Orgelimprovisation an der Hochschule für Kirchenmusik in Tübingen und der Musikhochschule in Stuttgart. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen bei renommierten internationalen Orgel-  und Orgelimprovisationswettbewerben. 2010 den Preis der deutschen Schallplattenkritik für die CD Orgelkonzert an den Orgeln von Johann Nepomuk Holzhey.

Die Trompete ist ein herrliches Instrument, 'wenn ein guter Meister, der es wol und künstlich zwingen und regieren kann, drüber kömpt' - dies wußte Michael Praetorius schon vor über 300 Jahren zu berichten. In der Zeit des Hoch- und  Spätbarocks erreichte das Clarinblasen seinen Höhepunkt. Ein bekannter Ratstrompeter dieser Zeit, der neben der Barocktrompete auch andere Instrumente beherrschte und für den Johann Sebastian Bach einen Großteil seiner schwierigen Trompetenpartien schrieb war Gottfried Reiche in Leipzig. Der bei Bach ins Orchester eingefügte Trompetenchor war in der Regel dreistimmig (Clarino I/II, Prinzipal) mit Pauken. Diese anspruchsvollen, mitunter schwindelerregend hohen Partien werden heute auf kurzen Ventiltrompeten oder Piccolotrompeten gespielt.