Festliche Trompetengala am 5. August um 17 Uhr in der Klosterkirche

Festliche Trompetengala
Im Glanz von Trompete und Orgel

Bernhard Kratzer (Staatsorchester Stuttgart), Trompete/Corno da caccia
Paul Theis (Köngen), Orgel
präsentieren glanzvolle Trompetenkonzerte und virtuose Orgelwerke
u. a. von Baldassare, J. S. Bach, Telemann, Mozart und Puccini 
 
Kartenvorverkauf:
Kategorie I Altarraum: € 20.-/15.-
Kategorie II Mittelschiff:  € 16.-/11.-
Denkendorf: Schreibwaren Deuschle Telefon: 0711/30090704
Esslingen: Esslinger Zeitung Telefon: 0711/9310230
Nürtingen: Nürtinger Zeitung Tel.: 07022/9464150
Internet: www.reservix.de; www.easyticket.de
Tageskasse und Einlass ab 16.15 Uhr
 
Welcher Konzertbesucher hat das noch nicht erlebt? Andächtige Stille. Und dann erhebt sie sich, diese göttliche Musik, inmitten der Harmonie von Trompete, Orgel und Kirchenraum - ein Genuß!  Die Königin der Instrumente und das Instrument der Könige geben sich am Sonntag, den 5. August 2018 um 17.00 Uhr ein Stelldichein in der Klosterkirche Denkendorf. In besonderer Weise verbinden sich in der dreischiffigen Basilika über dem Körschtal Architektur und strahlender Orgelklang zu einer vollendeten Konzertatmosphäre. Der renommierte Klassiktrompeter Bernhard Kratzer (Stuttgart) und sein langjähriger Orgelpartner Paul Theis (Köngen) präsentieren glanzvolle Trompetenkonzerte meditative Werke für Corno da caccia und virtuose Orgelmusik u. a. von Baldassare, J. S. Bach, Telemann, Mozart und Puccini.   Musikfreunde erwartet eine weitere Sternstunde festlicher Trompeten- und Orgelmusik.
 
Bernhard Kratzer, Solotrompeter des Staatsorchesters Stuttgart avancierte in den letzten Jahren zu einem der führenden Trompetenvirtuosen Deutschlands. Schon als junger Student begeisterte er sich unter dem Einfluss des jüngst verstorbenen Altmeisters Maurice André für die Instrumentalkombination Trompete und Orgel. Durch sein Ausloten der vielfältigen klanglichen Möglichkeiten, seine Bearbeitungskunst und seine stetiges Streben, die heroisch strahlenden Aspekte der Trompete mit der Natürlichkeit der Singstimme und der Virtuosität eines Streichinstrumentes zu kombinieren hat er in den letzten Jahren Maßstäbe gesetzt. Seiner Piccolotrompete entlockt er zarteste Pianoklänge, perlende Koloraturen und jubelnde Töne mit großer Brillanz. Seine Tongebung ist von auffälliger Dezenz und Wärme. Auch in der Höhe spielt er aufs Feinste ausbalanciert, so dass man oft das Gefühl hat, man höre da kein wirkliches Blechblasinstrument. Diese elegante Leichtigkeit und Virtuosität lassen Publikum und Kritiker einhellig vom ‚Trompeter, der die Sterne vom Himmel spielt’ schwärmen. Bernhard Kratzers künstlerisches Schaffen ist in mittlerweile über zehn CD-Einspielungen dokumentiert.

 
Paul Theis ist seit seit über 20 Jahren der kongeniale, musikalische Partner des Ausnahmetrompeters. Der Preisträger namhafter Orgelwettbewerbe (u. a. Wiesbadener Bach-Woche, Dom zu Speyer, Odense/Dänemark) war von 1984 bis 1987 Organist der Zisterzienser-Abtei Marienstatt/Westerwald. Eine rege Konzerttätigkeit als freischaffender Organist und Oratoriensänger im In- und Ausland sowie zahlreiche CD- und Rundfunkaufnahmen dokumentieren sein hohes künstlerisches Niveau.
 
Das Originalrepertoire für die Besetzung Trompete und Orgel ist relativ klein. Bernhard Kratzer und Paul Theis lassen sich von solchen Einschränkungen nicht stören und bereichern
ihre Konzertprogramme mit Bearbeitungen hochvirtuoser Oboen- und Violinkonzerte,  Arien aus bekannten Oratorien und Opern oder Ballettmusiken für Trompete/Corno da caccia und Orgel.
Bei der Auswahl seiner Orgelwerke bildet für Paul Theis die Musik Puccinis in diesem Jahr einen Schwerpunkt. Bevor Giacomo Puccini als Opernkomponist mit La Bohème, Tosca und Turandot Weltruhm erlangte, schrieb er Kirchenmusik und erwarb sich in seiner Heimatstadt Lucca als Organist erste Meriten. Jüngste Funde seiner Jugendwerke sprühen bereits vor Originalität und zeigen einen Einblick in den opernhaften Stil des 19. Jahrhundert. Seine besondere Fähigkeit war es, freudvolle Feierlichkeit liturgischer Musik mit unverkennbaren Rhythmen der Opernwelt zu kombinieren und so zur stilistischen Entwicklung des Genres Kirchenmusik in Italien beizutragen.