Geschichte der Auferstehungfskirche

Die Auferstehungskirchengemeinde verdankt ihre Entstehung dem Anwachsen der Bevölkerung und der damit verbundenen Bauentwicklung im sogenannten Oberdorf von Denkendorf. Weil dadurch die Zahl der evangelischen Gemeindeglieder deutlich anwuchs und der Weg in die Klosterkirche immer weiter wurde, wurde noch unter der Amtszeit von Pfarrer Georg Weber bereits 1963 daran gedacht, im Oberdorf eine weitere evangelische Kirche zu bauen.

Nachdem ursprünglich ein Bau einer Kirche oder eines Gemeindehauses neben dem Albrecht-Bengel-Haus (Ecke Hindenburg- / Albrecht-Bengel-Straße) erwogen wurde, fand sich mit Unterstützung der bürgerlichen Gemeinde unter Leitung des einstigen Bürgermeisters Dieterich eine bessere und umfassendere Lösung zwischen Albrecht-Bengel-Straße und Berkheimer Straße. Nach einem Architektenwettbewerb wurde unter Professor Schulze-Ardey 1971 die Auferstehungskirche mit dem Gemeindezentrum, dem Gottlieb-Eppinger-Kindergarten und 2 Kindergärtnerinnenwohnungen fertig gestellt.

Zur Unterstützung des Bauvorhabens wurde ein Kirchenbauverein unter dem ersten Vorsitzenden und späteren Schuldekan Karl Fischer gegründet. Seit 1968 bis zu seiner Auflösung hatte Herr Reinhold Mezger die Vereinsleitung übernommen.

Der Glockenturm der Auferstehungskirche enthält 5 Glocken, die von 5 Gemeindegliedern gestiftet wurden und durch die Firma Rincker im Ort Sinn gegossen wurden. Vor ihrer Aufhängung läuteten sie die Veranstaltungen des Stuttgarter Kirchentags auf dem Killesberg vom 17.-19. Juli 1969 ein.

Durch eine technische Besonderheit, einer versenkbaren Hubwand, können Kirchenraum und angrenzender Gemeindesaal bei besonderen Anlässen (Weihnachten, Konfirmationen u.a.m.) verbunden werden.  

Der Name Auferstehungskirche wurde nach einstimmigem Kirchengemeinderatsbeschluss gewählt. Er soll eine inhaltliche Beziehung zur Krypta der Klosterkirche herstellen, in der sich das nachgebildete Grab der Grabeskirche in Jerusalem befindet und das an den auferstandenen Christus erinnern soll. Entsprechend steht auch im Altarraum der Auferstehungskirche ein leeres Holzkreuz ohne Christus als Hinweis auf den Auferstandenen.